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Von Thomas Paulwitz (erschienen am 20. September 2003 in der 13. Ausgabe der DEUTSCHEN SPRACHWELT auf Seite 4) Die Forderungen der DEUTSCHEN SPRACHWELT liegen jetzt auf dem Tisch, übersichtlich und gut nachzulesen: Wir haben eine Liste von zehn sprachpolitischen Forderungen aufgestellt, für deren Durchsetzung wir eintreten. Sprachpolitik enthält mehr als nur den Kampf gegen Engleutsch oder Denglisch, das wissen unsere Leser. Sie sind es auch, die immer wieder auf sprachliche Mißstände hinweisen. Darum fassen wir hiermit auch die Forderungen unserer Leserschaft zusammen, die in vielen Hundert Briefen, die uns erreicht haben, zum Ausdruck gekommen sind. Auf einem einzigen Blatt finden wir unsere Kern-Anliegen zusammengefaßt. Abschließend nennen wir mit der Gründung eines neuen Deutschen Sprachrates eine alte DSW-Forderung. Bereits im Februar 2001 veröffentlichten wir im Weltnetz den Vorschlag eines Deutschen Sprachrates von Professor Christian Gizewski. Ende Mai dieses Jahres haben nun die staatlich geförderten Institutionen Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), Goethe-Institut Inter Nationes (GI) und Institut für Deutsche Sprache (IDS) die DSW-Idee aufgegriffen und einen solchen Deutschen Sprachrat gegründet. Sie nennen als Ziel recht unbestimmt die Förderung der Sprachkultur im Inland und die Festigung der deutschen Sprache im Ausland. Inwiefern der jetzige Rat auch unsere weiteren Forderungen übernimmt, werden wir kritisch beobachten. Der Rat, der uns vorschwebt, stimmt mit dem bestehenden jedenfalls noch lange nicht überein. Aus der Liste geht nicht hervor, was der einzelne tun kann, um die deutsche Sprache zu pflegen. Das zeigen wir an vielen anderen Stellen in der DSW. Diese Forderungen richten sich an die Allgemeinheit, an die Politik. Mit diesen Forderungen treten wir über die Presse und mit zahllosen Briefen unserer Leser an die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik heran, damit endlich ein Wandel in der Sprachentwicklung eintritt, hin zu einer geförderten, gesunden und geachteten Muttersprache von 100 Millionen Menschen. Liebe Leser, Sie können aber dennoch etwas tun! Tragen Sie zum Erfolg der zehn sprachpolitischen Forderungen bei! Was Sie tun können:
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