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Einheitliche Rechtschreibung wiederherstellen (erschienen u. a. in: Rheinische Post, Neuß-Grevenbroicher Zeitung, Bocholter Borkener Volksblatt am 18. Juni 2002) Düsseldorf (rpo). Lange war es ruhig an der Front der Gegner der deutschen Rechtschreibreform. Nun blasen sie zu einer neuen Attacke. Mit bundesweit erscheinenden Anzeigen sollen weitere Unterstützer mobilisiert werden. In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist die Resolution zur Wiederherstellung der Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung als Anzeige erschienen. Zu den Initiatoren der Aktion zählen die Zeitung Deutsche Sprachwelt, der Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege und der Verein Lebendige deutsche Sprache. Nach Angaben der Rechtschreibreform-Gegner sollen weitere Anzeigen folgen, um vor allem Vereine und Verbände für das Anliegen zu gewinnen. Schließlich soll der Aufruf den Kultusministern und der Rechtschreibkommission übergeben werden. Weit über 150 Institutionen und einige Prominente haben bereits den Aufruf unterschrieben. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem der ehemalige Regierende Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi, der Schauspieler Manfred Krug und der Schriftsteller Reiner Kunze. In der Resolution fordern die Initiatoren, die Rechtschreibreform sofort zurück zu nehmen und die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen. Nach Ansicht der Reformgegner seien die Neuregelungen sprachwissenschaftlich mißlungen und haben nicht zum Rückgang von Schreibfehlern geführt. Schüler lernten in der Schule eine Rechtschreibung, die immer wieder nachgebessert werde und auf die sie sich nicht mehr verlassen könnten. Außerdem würden die Verlage durch immer neue Reformen der Reform mit unzumutbaren Kosten belastet.
Resolution zur Wiederherstellung der Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung Unterstützen Sie die Verbreitung der Resolution mit einer Spende auf das Spendenkonto Verein für Sprachpflege e. V.
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